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Eichenkreuz Heilbronn e.V.
   

 

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Was ist Eichenkreuz ?

Geschichte der Eichenkreuz-Sportarbeit


Bevor die ersten Eichenkreuzgruppen entstanden sind, bildeten sich „Jünglingsvereine“, die ab 1816 Leibesübungen in ihren Gruppen angeboten haben. Bis dahin waren die „Treffen“ in den Vereinen geprägt von Bibelstudium, Gebet, Gesang und Austausch in Lebensfragen. Es entwickelte sich aber im Laufe der Zeit ein Sportprogramm, das aufgrund der Bibelstelle von Paulus entwickelt wurde: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch ist [...] darum preist Gott mit eurem Leibe.“ (1. Kor 6,19+20). So wurde Sport als wichtiger Bestandteil christlichen Lebensstils betrachtet.
Neben dieser Entstehungswurzel evangelischer Sportarbeit gab es den Christlichen Verein junger Menschen (CVJM), welcher bis heute eng mit dem Eichenkreuz verbunden ist. Der erste YMCA (young men´s christian association) wurde 1844 in London gegründet und schon 1855 wurde in Paris der Weltbund der YMCA ausgerufen. Ihm schlossen sich auch die aus der Erweckungsbewegung hervorgegangenen Jünglingsvereine an.
Das Emblem des YMCA/CVJM, das YMCA-Dreieck, symbolisierte die Einheit des Menschen aus Körper, Geist und Seele. Damit war gemeint, dass alle diese Teile sich aufeinander beziehen und nur im wechselseitigen Bezug entwickelt werden können. Grundlage für dieses Symbol war die Überzeugung, dass auch das erlösende Handeln Christi auf den ganzen Menschen bezogen sei. Auf dieser Grundlage wurde der Sport in die Jugendarbeit integriert. Im Lauf der Jahre wuchsen die Gruppen und einzelnen Bünde im CVJM, sodass sich 1921 alle Turn- und Sportbünde zusammenschlossen und ab 1925 unter der Bezeichnung „Eichenkreuz-Verband für Leibesübungen der Evangelischen Jungmännerbünde Deutschlands“ offiziell auftraten. Während des Dritten Reiches kam es zum Verbot aller konfessioneller Sportverbände. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Eichenkreuz neu aufgebaut. In dieser Umbruchphase reformierte sich das sportliche Angebot in Richtung Mannschaftssportarten, wie Volleyball, Handball oder dem CVJM-Sport Indiaca, welche langsam den jahrelangen sportlichen Schwerpunkt des Turnens ablösten. Darüber hinaus hatte Eichenkreuz maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des Volleyballsports, der im YMCA entstanden ist, wie im übrigen auch das Basketball. Eichenkreuz wurde als „Sportverband mit besonderer Aufgabenstellung“ Mit-glied im Deutschen Sportbund und ist wichtiger Gesprächspartner im Arbeitskreis „Kirche und Sport“.

Kirchliche Sportarbeit heute


Die Arbeit der deutschlandweiten Eichenkreuzbewegung basiert heute auf den 1977 verabschiedeten „Eichenkreuz-Grundsätzen“ (in Württemberg ab 2007 auch auf den Eichenkreuz-Leitsätzen). Die evangelische Sportarbeit erreicht deutschlandweit regelmäßig rund 40.000 junge Menschen in über 800 Vereinen.5 Geprägt ist die Arbeit vor allem von Mannschaftssportarten, die in Sportgruppen der Jugendarbeit in CVJM, Kirchengemeinde oder sonstigen christlichen Vereinigungen angeboten werden. Dies geschieht sowohl mit als auch ohne Wettkampfcharakter, denn diese Angebote bilden keine interne Bewegungskultur, sondern es gibt Spielrunden, Turniere, Meisterschaften und internationale Begegnungen, die im Eichenkreuz organisiert werden.